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Feininger-Turm in Mellingen

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In Mellingen südöstlich von Weimar wurde 1999 der Feininger-Turm errichtet. Hierbei handelt es sich um eine Kunstinstallation mit dem Namen „Doppeltes Motiv“ des Schweizer Architekten Marcel Kalberer, die die Malweise des Malers und Graphikers Lyonel Feininger nachempfinden soll.

Der Feininger-Turm in Mellingen. Eine Kunstinstallation von Marcel Kalberer aus dem Jahr 1999.

Feininger-Turm in Mellingen

Inspiration und Basis für den Turm ist das Aquarell „Mellingen“, das den Kirchturm des Ortes zeigt.
Das Originalbild kann im Bürgermeisteramt besichtigt werden (Tel.: 036453 – 80 222). In Wikipedia findet man zumindest widersprüchliche Angaben. Demzufolge soll das 1920 von Feininger gemalte Bild „Die Kirche von Mellingen“ Ausgangspunkt gewesen sein und sich heute im Besitz des Von der Heydt-Museums in Wuppertal befinden.

Die Rohr- und Stangenkonstruktion in den typischen Bauhaus-Farben versinnbildlicht auf dreidimensionalem Wege, was Feininger in seiner Zeit am Bauhaus auf Papier brachte.

Der Feininger-Turm in Mellingen erinnert stark an die Maltechnik von Lyonel Feininger

Feininger-Turm in Mellingen

Der Turm liegt am Feininger-Radweg, der von Weimar aus auf etwa 30 Kilometern Länge die wichtigsten Stationen im Schaffen von Feininger miteinander verbindet.
Am einfachsten erreichen Sie Mellingen, Wenn Sie in Weimar starten und dem Ilm-Radweg / Feininger-Route über den Ilmpark, Oberweimar, Taubach, Ehringsdorf bis nach Mellingen folgen.
Der Abzweig zum Turm ist ausgeschildert. Die Lage ist etwas unglücklich gewählt. Sie müssen erst das Gewerbegebiet Aralallee durchqueren und in einer Wendeschleife (Hopfenbergstraße) kurz vor der B87 und der Autobahnabfahrt Apolda finden Sie den Feininger-Turm. Davor ist ein Lagerplatz eines Baustoffhandels und gegenüber ein Burger-King.

Es gibt eine kleine Erläuterungstafel, sowie eine überdachte Sitzbank für Radler und Wanderer, die aber dem Verkehrslärm der B87 schutzlos ausgesetzt ist.

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