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Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar

Eingestellt am

Das Goethe- und Schiller-Archiv verwaltet heute neben den Nachlässen von Goethe und Schiller 140 weitere Archivbestände bedeutender Schriftsteller, Gelehrter, Künstler und Philosophen.

Es zählt zu den wichtigsten Archiven für deutsche Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts.

Mit dem Tode des letzten Goethe-Enkels im Jahr 1885 wurde nicht nur die Goethe-Gesellschaft gegründet, sondern auch das Goethe-Archiv. Als dann 1889 auch der Schiller-Nachlass in den Bestand integriert wurde, erhielt es seinen noch heute gültigen Namen. Im Hinblick auf diese Tradition behauptet das G-S-Archiv, das älteste Literaturarchiv Deutschlands zu sein.

Das Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar verwaltet die Nachlässe der beiden Dichter sowie 140 weitere Sammlungen bedeutender Künstler.

Goethe- und Schiller-Archiv

Neben den Sammelobjekten der weiteren Künstler und Kulturschaffenden, die das Archiv beherbergt, sind vor allem die handschriftlichen Sachen Goethes und Schillers die Highlights. So etwa eine handschriftliche Fassung von Goethes Faust und Schillers Demetrius.

Die Nachlässe stammen unter anderem von Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich von Schiller, Christoph Martin Wieland, Johann Gottfried Herder, Ludwig Achim von Arnim, Bettina von Arnim, Leopold Schefer, Karl Immermann, Ferdinand Freiligrath, Fritz Reuter, Otto Ludwig, Friedrich Hebbel, Georg Büchner, Gustav Freytag, Karl Ludwig von Knebel, Karl Friedrich Zelter, Gerhard von Keußler, Friedrich Wilhelm Riemer, Johann Heinrich Meyer, Friedrich Justin Bertuch, Franz Liszt und Friedrich Nietzsche.

Das repräsentative Archivgebäude wurde nach den Entwürfen von Otto Minckert in den Jahren 1893 und 1896 am Ostufer der Ilm errichtet. Als architektonisches Vorbild gilt das Petit Trianon, ein frühklassizistisches Lustschlosses im Park von Versailles.

Das Bauwerk überstand etwa 120 Jahre ohne große Veränderungen an der Fassade bzw. Bausubstanz, bevor es im Juli 2012 nach 2-jähriger Sanierung wiedereröffnet wurde. Bei diesen Arbeiten wurden auch neue Magazin- und Büroflächen hinzugefügt sowie Werkstätten für Restaurierung und Digitalisierung geschaffen. Für Besucher wurden ein neuer Eingangsbereich, neue Lesesäle und ein Konferenz- und Vortragsraum eingerichtet. Im Mittelsaal der Beletage werden wieder Ausstellungen gezeigt.

Öffnungszeiten

Besuchern ist es Montags bis Freitags in der Zeit von 10 – 18 Uhr und Samstags/Sonntags von 11 – 16 Uhr möglich, das Goethe-Schiller Archiv zu besichtigen.

Eintrittspreise

In der Zeit von Montag bis Freitag herrscht freier Eintritt, an den Samstagen und Sonntagen zahlen Erwachsene 2 € (ermäßigt 1 €) und Schüler nichts.

Lage und Anfahrt

Das Goethe- und Schiller-Archiv finden Sie in der Hans-Wahl-Straße 4. Von der Altstadt her ist die Brücke am Kegelplatz die nächstliegende Möglichkeit zum gegenüberliegenden Ilmufer zu gelangen. Ansonsten fahen Sie über die B7 / Friedensstraße+Jenaer Straße)

Zu Fuß gelangen Sie auch über besagte Brücke zum Archiv; Sie können aber auch über den Fußweg am Ilmufer dorthin gelangen. Am Fuß der Anhöhe steht eine Streuobstwiese mit Apfelbäumen. Von der Balustrade bietet sich Ihnen ein herrlicher Panoramablick auf die Weimarer Altstadt sowie die Ilm.

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