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Wielanddenkmal am Wielandplatz

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Einem der bedeutendstem Schriftsteller der Aufklärung in Deutschland, Christoph Martin Wieland, wurde mit einer überlebensgroßen Statue in Weimar ein Denkmal gesetzt.

Das Wielanddenkmal am Wielandplatz erinnert an den Fürstenerzieher und Schriftsteller Christoph Martin Wieland in Weimar.

Wielanddenkmal

Wieland zählt neben Goethe, Herder und Schiller zum klassischen Viergestirn in Weimar.

1772 holte ihn die verwitwete Herzogin Anna Amalia als Erzieher ihrer beiden Söhne nach Weimar. Dort bezog er als Hofrat ein ausreichendes Salär, um sich nach seiner Erziehertätigkeit (Herzog Carl August trat die Amtsgeschäfte an) als Schriftsteller, Verleger und Kritiker zu betätigen.

1798 erlaubten ihm seine Tantiemen sich in Oßmannstedt nordöstlich von Weimar das Gut zu kaufen, auf dem er seinen Lebensabend verbringen wollte. Der frühe Tod seiner Ehefrau und die unerwarteten finanziellen Belastungen führten dazu, dass er sich 1803 wieder von seinem Gutsbesitz trennte und nach Weimar zurückzog.

Nach seinem Tod 1813 wurde er auf eigenen Wunsch hin in Oßmannstedt an einer Ilm-Schleife neben seiner Frau und Sophie Brentano bestattet. Ein dreiseitiger Obelisk kennzeichnet heute die Grabstätte.

Am Wielanddenkmal finden Sie auch den Wielandbrunnen und das Wieland-Café.

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